Grundschule Marienloh - Die Schule im Grünen

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Schulanfang

Logo

Heute kommen Kinder, die schulpflichtig werden, mit ganz unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Schule. Neben Kindern, die bei der Einschulung schon lesen und schreiben sowie im Zahlenraum bis 20 oder darüber rechnen können, finden sich die Kinder, denen notwendige Lernvoraussetzungen fehlen oder die keine oder nicht hinreichende deutsche Sprachkenntnisse besitzen.
Auf diese Situation müssen Kindertagesstätten und Schulen eingehen. Dies geschieht z.B. mit einer vorschulischen Sprachförderung, aber auch mit einem neu organisierten, auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder eingehenden Schulanfang.

In der Schuleingangsphase lernen demnach Schülerinnen und Schüler mit günstigen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, deren Fähigkeiten noch nicht so weit entwickelt sind. Langsam lernende Schüler und Schülerinnen und solche, die schneller lernen oder besondere Begabungen aufweisen, sollen individuell und gezielt gefördert werden.

Auch das jahrgangsübergreifende Lernen muss im Anfangsunterricht sicherstellen, dass alle Kinder die grundlegenden Kompetenzen zum Erlernen des Schreibens und des Lesens erwerben können. Dazu sind differenzierte Übungen notwendig, die sowohl das langsam lernende Kind, als auch das schnell lernende Kind berücksichtigen.

In der Aufbauphase im Schuljahr 2012/13 wurden die neuen Lernanfänger zunächst zwar homogen unterrichtet, jedoch sind unsere Methoden, Materialien, Inhalte und Rituale bereits schon von Beginn an so abgestimmt gewesen, dass ein Übergang sowohl in eine andere Lerngruppe nach der Teilung, als auch ein gemeinsames Lernen mit den neuen Erstklässlern problemlos möglich war.

Informationen des ersten Elternabends zum jahrgangsübergreifenden Lernens für Klasse 1 und Klasse 2 herunterladen


Kooperation KITA - Grundschule

Um den Kindern einen möglichst bruchlosen Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu ermöglichen, ist besonders eine enge Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Lehrerinnen notwendig.
Das Schulfähigkeitsprofil, das die grundlegenden Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten für ein erfolgreiches Lernen beschreibt, ist eine Orientierung für gemeinsame Gespräche. Auch Informationen über besondere Interessen der Kinder, über durchgeführte Projekte, Elternmitwirkung, Regeln und Rituale sind wichtig, um den Übergang „abzupolstern“.

In gemeinsamen Aktivitäten im letzten KITA-Jahr und im 1. Schuljahr wird dieses Ziel umgesetzt. In den letzten Jahren haben sich neben den  Kitas St. Josef, Marienloh und "Unter den Linden" auch weitere Einrichtungen angeschlossen, um ihren Schulanfängern einen solchen Übergang  an unserer Schule zu  ermöglichen.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über Termine und Schwerpunkte der Zusammenarbeit im letzten Kindergartenjahr.


Termine


Schwerpunkte

Oktober

Tag der offenen Tür


November-Dezember

Anmeldung der neuen Lernanfänger, 1.Kennenlerngespräch
Beratungsgespräche für Kinder mit Diagnoseauffälligkeiten

März

Informationsabend für die Eltern der neuen Schulanfänger

April


Weitere Beratungsgespräche für Kinder mit Diagnoseauffälligkeiten, erneute umfassende Diagnose für o.g. Kinder

April-Mai Schulnachmittag zur Diagnose der Lernanfänger

Mai

Beratungsgespräche mit Eltern, die Kinder vorzeitig einschulen
Schulvormittage für die Lernanfänger,
Einschulungskonferenz mit Erzieherinnen

Juni

Juli

Einteilung der Klassen
Elternabend zur Bekanntgabe der Klassen/ Klassenlehrerinnen/ Kennenlernnachmittag der Schulanfänger,
Eltern und Klassenlehrerinnen

Nach den Sommerferien
bis zu den Herbstferien

November

Dezember

Februar

März

April

Einschulungsfeier, gestaltet durch den 2. Jahrgang mit Klatschgasse der ganzen Schule

besondere Beobachtung der Schulanfänger zur Feststellung des Förderbedarfes
Elternsprechtage

Übergangskonferenz Kita und Grundschule
Hospitationstage der Erzieherinnen
Förderkonferenz im 1.und 2. Jahrgang

Elternsprechtage

 

 

Rechtzeitige Einschulung

Kinder, die vor dem regulären Einschulungsalter bereits über Lerninhalte des 1. Schuljahres verfügen, können vor Erreichen der Schulpflicht eingeschult werden.

Folgende Punkte werden dabei in die Entscheidung einbezogen:

  • ein gemeinsamer Austausch zwischen Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen
  • eine Diagnose des Lernstandes des Kindes (Vorkenntnisse in Deutsch und Mathematik)
  • ein Fragebogen, der Auskunft über die Entwicklung und die Interessen des Kindes gibt
  • die schulärztliche Untersuchung


Diagnose der Lernvoraussetzungen und individuelle Förderung vor und nach Schuleintritt

Bei der Schulanmeldung wird eine kurze Diagnose der Lernvoraussetzungen (visuelle Diskriminierung, Feinmotorik, Grobmotorik, Mengenverständnis, Sprachverhalten,) durchgeführt. Die Eltern werden unmittelbar nach der Diagnose über das Ergebnis informiert. In besonderen Fällen werden den Eltern Förderhinweise für ihre Kinder gegeben.

Eine ausführliche Diagnose der Lernvoraussetzungen (Basiskompetenzen) findet im April/Mai vor Schuleintritt bei Kindern statt, die deutliche Auffälligkeiten gezeigt haben.

Kinder, die in einzelnen Bereichen Auffälligkeiten gezeigt haben, bekommen "individuelle Fördertüten" mit Materialien zur außer-bzw. vorschulischen Förderung.


Erkennen und Fördern besonders begabter / hochbegabter Kinder

Feststellen von Vorwissen nach Schuleintritt

Besonderes Vorwissen von Kindern im Lesen, Schreiben und in Mathematik wird in den ersten Schulwochen sowohl durch intensive Beobachtung als auch durch die Bearbeitung eines Diagnoseheftes erfasst. Die individuelle Förderung von Kindern mit Vorkenntnissen in Deutsch oder /und Mathematik geschieht nach Absprache mit den Eltern und Fachlehrern und durch Einbeziehung des Kindes durch individuelle Lernangebote. (Individueller Förderplan)

Ein Kind, das bereits rechnen, lesen oder schreiben kann darf an dem Punkt weiterlernen, an dem es steht. Das bedeutet z.B., dass

  • das Kind bestimmte Aufgaben, die es schon kann, nicht üben oder wiederholen muss
  • alternative Aufgaben bearbeitet,
  • in einem Fach am Unterricht der höheren Klasse teilnimmt,
  • sich selbst Aufgaben stellt,
  • an einem speziellen Thema arbeitet („Forscherarbeit“).