Grundschule Marienloh - Die Schule im Grünen

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Musikunterricht mal anders

Gestern war das Marienloher Blasorchester bei uns zu Besuch. Es waren sechs Musiker, die zwei Trompeten, eine Posaune, zwei Saxofone, ein Horn und eine Querflöte dabei hatten. Ihr Dirigent war auch dabei. Die Musiker haben uns ihre Instrumente auch vorgestellt. Die Trompete hatte früher keine Ventile. Die Ventile gibt es erst seit ca. 200 Jahren. Die Posaune ist ein sehr altes Instrument. Sie ist schon ca. 1000 Jahre alt. Das Saxofon ist ca. 150 Jahre alt und kommt aus Frankreich. Es hat im Orchester die Klarinette abgelöst. Außerdem gibt es viele verschiedene Saxofone. Uns wurde das Alt- und das Tenorsaxofon gezeigt. Posaunen sind sehr tief.

Nachdem uns das alles erklärt wurde und wir Fragen gestellt haben, wurde uns etwas vorgespielt. Danach durften wir selbst spielen. Mir hat das viel Spaß gemacht.

Finja, Klasse 4a

 

Kulturstrolche unterwegs... zum Tanzbau

Einen Baustein in unsererm "Kulturstrolche-Programm" des dritten Schuljahres bildet der Bereich "Tanzen". Hierzu nahmen wir an drei Einzelveranstaltungen im TANZBAU bei der Tanzpädagogin Bettina Broer teil.

Zuvor hatten wir im Unterricht das Gedicht "Der Mondflug" von Hans Manz kennen- und auswendig gelernt. Das war ziemlich schwer, denn der Text reimt sich zwar, ist aber nicht leicht zu behalten. In kleinen Gruppen erhielten wir das Gedicht in einzelnen Strophen zerschnitten, die es nun sinnvoll zusammenzusetzen galt. Wir fanden dazu verschiedene Möglichkeiten heraus. Außerdem schrieben wir eigene Strophen zum Gedicht und malten Bilder zu allen Textteilen. Frau Broer hatte sich passende Szenen ausgedacht, die sie mit uns in drei Abschnitten erabreiten und umsetzen wollte.

Zu Beginn eines jeden Treffens im "TANZBAU" gab es zahlreiche Übungen, um den Körper und die Muskeln zu erwärmen und auf die Bewegungen danach vorzubereiten. Es wurde viel gelacht, aber auch gestöhnt, wenn die Übungen etwas komplizierter wurden. Einige Mädchen waren wegen ihrer Erfahrungen aus Tanzkursen klar im Vorteil. Aber auch die Jungen schlugen sich tapfer und probierten oft so lange, bis auch die schwierigsten Bewegungen gelangen. Eigene Musik durfte für die Aufwärtmphase mitgebracht werden. Die Mädchen entschieden sich für die Filmmusik von "Bibi und Tina", die Jungen für die Musik von ACDC und den Toten Hosen.

Beim ersten Treffen im TANZBAU am 26.02.16 wurden drei Strophen des Gedichtes erarbeitet. Frau Broer suchte mit unserer Hilfe Jungen aus, die die Raketenkapsel, die Astronauten und die Raumschiffluken darstellen sollten. Jeder musste seinen Platz kennen und wissen, was wann zu tun war. Schnell stellte sich heraus, welche Jungen für die verschiedenen Bewegungsaufgaben besonders geeignet waren. Die Mädchen übten in der Zwischenzeit ihre Schritte zu Sonne und Mond. Beim zweiten Treffen am 18.3.16 erarbeiteten wir fast das gesamte restliche Gedicht. Ein Schüler brachte uns den "Moonwalk" von Michael Jackson bei. Wir mussten gut aufpassen, wann wer dran war, unseren Text können und manchmal auch etwas Geduld habten, wenn die verschiedenen Rollen noch einmal besprochen oder umbesetzt werden mussten. Diese Mühe hat sich aber gelohnt, denn am Ende hatten wir einzelne Bilder des Gedichtes erarbeitet, die nun zu einer Choreographie zusammengeführt werden konnten.

Dieses geschah am 08.04.16, unserem dritten Treffen mit Frau Broer im TANZBAU. Nun wurde ein letztes Mal am Textvortrag und an den verschiedenen Figuren gearbeitet.

Am Ende der Einheit stand das "Gerüst" für unseren Ausdruckstanz. Abschließend erhielten wir noch viele gute Ratschläge für unsere weitere Arbeit in der Schule. Vielleicht gelingt es uns, das Gelernte nach reichlicher Übung anderen Kindern vorzustellen?

Wir sind gespannt, ob das klappt und danken Frau Broer für ihre Freude mit uns zusammenzuarbeiten, ihre Ideen, ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Fähigkeit, uns immer wieder neu zu begeistern.

Klasse 3b

 

Technische Führung in der PaderHalle

Eine gute Woche nach dem Konzert für Kinder begaben wir uns erneut in Richtung PaderHalle, um dort an einer "Technischen Führung" teilzunehmen. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfahren, welche technischen Möglichkeiten die PaderHalle bietet.

So wurden wir bespielsweise auf der Bühne durch passende Lichteffekte und Geräusche von einem Gewitter überrascht. Wir durften auch durch ein Mikrofon sprechen und die unterschiedlichsten Klänge unserer Stimmen (von ganz tief bis sehr schrill) hören.

Gruppenweise wurden wir daneben gewogen und erfuhren, dass wir bis zum damaligen Zeitpunkt die schwerste Paderborner Klasse waren, die je die PaderHalle besucht hatte. Das konnten wir gar nicht so recht glauben, da wir eine sehr sportliche Klasse mit viel bewegungsfreudigen Kindern sind.

Die unterschiedlichesten Technikräume schauten wir uns als Nächstes an und waren beeindruckt von den zahlreichen Knöpfen und Kabeln, die dort zu sehen waren.

Mit Scheinwerfern, deren Lichtfarbe wir verändern durften, verfolgten wir eine Praktikantin, die sich im Zuschauerraum zwischen den Sitzreihen fortbewegte. Wir jagten sie ganz schön hin und her und brachten sie so aus der Puste. Auch die Scheinwerfer ganz oben in der PaderHalle sahen wir uns an. Wir erfuhren, dass die Farbfolien, die auf die Scheinwerfer gesetzt werden können nach 20-30 Stunden ausgetauscht werden müssen, da sie sonst schmelzen.

Gegen Ende der Führung betraten wir noch eine Künstlergarderobe, schalteten dort an den Spiegeln das Licht ein und aus und waren erstaunt darüber, dass in dem Raum ein Klavier stand.

Nach 90 ereignisreichen Minuten verabschiedeten sich Herr Hampel, der technische Leiter der PaderHalle, ein weiterer technischer Mitarbeiter sowie die Schülerpraktikantin von uns und schenkten jedem einzelnen beim Hinausgehen eine Farbfolie. Welche schöne Farbeffekte diese erzeugen kann, wenn man sie gegen das Licht hält, durften wir bereits auf dem Weg zur Bushaltestelle erfahren.

Auch in ferner Zukunft wird uns die Farbfolie an einen ganz besonderen Vormittag in der Paderhalle erinnern.

Klasse 3a

 

Es war einmal eine musikalische Reise ins Märchenland

Anfang März war es endlich soweit: Nach einigen Woche der Vorbereitung machten wir, die Kinder Klasse 3a und 3b, uns mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Rönn und Frau Weichler-Wulf als Kulturstrolche auf den Weg zur PaderHalle, um das Konzert für Kinder der Nordwestdeutschen Philharmonie zu besuchen.

Im Unterricht hatten wir uns auf die Märchen aus 1001 Nacht schon eingestimmt. Wir hörten Ausschnitte aus dem Konzert und sangen das Lied von "Abdul Mukbar". Wir lernten auch die Musikinstrumente kennen, die in einem klassischen Konzert gespielt werden.

Gut vorbereitet trafen wir dann vormittags um 10.30 Uhrin der PaderHalle ein. Wir gaben unsere Jacken und Rucksäche ab. Bis alle Kinder ihren Platz gefunden hatten, dauerte es etwas. Pünktlich um 11.00 Uhr kam die Konzertmeisterin auf die Bühne. Die Dirigentin begrüßte zuerst die Konzertmeisterin und anschließend die Kinder und Lehrer im Publikum.

Frau Thauern, die das Konzert moderierte, entführte uns danach auf eine musikalische Reise ins Märchenland. Sie berichtete uns von den Erlebnissen des ursprünglichen grausamen Königs Schahriyar (der im Laufe der Geschichte zu einem gütigen König wird) und der klugen Erählerin Scheherazade. Ihre Geschichten wurden immer wieder passend von den Musikern der Nordwestdeutschen Philharmonie untermalt. Wir lernten auch die Geige, die Harfe und das Fagott dank der interessanten Schilderungen und Vorführungen der jeweiligen Musiker genauer kennen. Besonders beeindruckten uns die Harfe und das Fagott, da diese einen so schönen Klang haben. Kulturstrolche einer anderen Paderborner Grundschule hatten den "Tanz der Prinzessinnen" einstudiert, den sie uns kostümiert vorführten. Man sah, dass sie lange geübt hatten und dieser Fleiß hatte sich gelohnt: Ihr Auftritt war toll und wurde mit einem tosenden Applaus honoriert!

Zum Schluss des Konzertes sang das Publikum gemeinsam mit der Dirigentin das Lied von "Abdul Mukbar". Es klang wunderschön und mit einem Lächeln im Gesicht machten wir uns nach einer spannenden musikalischen Reise zurück in die Wirklichkeit und zu unserer Schule.

Klasse 3a

 

Kinderbuchwoche in der Katholischen Grundschule Marienloh

In der Woche vom 7.3. bis zum 11.3.16 fand in der Katholischen Grundschule Marienloh eine kunterbunte Kinderbuchwoche statt, an der alle Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse teilnahmen. Die Woche wurde mit einem Besuch von dem bekannten Kinderbuchautor Erwin Grosche und seiner Tochter Lisa eröffnet. Die Kinder der dritten und vierten Klassen durften sich in der Turnhalle über eine Lesung aus dem Buch "Anne und die Bankräuber" freuen. Lisa Grosche las den Kindern die ersten beiden Kapitel des Buches vor. Zwischendurch unterbrach Erwin Grosche auf lustige Weise die Geschichte, um die Zuhörer neugierig zu machen. So gab es beispielsweise eine Bankräuberwerbung mit Zahnbürsten. Besonders gut gefiel den Kindern das Lied der 10 kleinen Bankräuber und die vielen anderen Reime, die Erwin Grosche mit der Gitarre und dem Keyboard untermalte. Zu guter Letzt bekam jeder Schüler noch eine signierte Autogrammkarte.

Während der gesamten Projektwoche trafen sich die Schüler und Lehrer aller Klassen jeden Morgen am Liederbaum, um gemeinsam den Tag mit den eingeübten Liedern zu beginnen. Im Unterricht arbeiteten alle Kinder an einer Leserolle zu ihrem selbstausgewählten Kinderbuch, das sie von zu Hause mitbrachten. Für die Leserollen haben die Kinder alte Chipsrollen gestaltet und im Inneren versteckten sich viele Arbeitsblätter, die jedes Kind zu seinem Lieblingsbuch bearbeitet hat. Dazu gehörten Aufgaben wie ein ABC zum Buch zu sammeln, ein Cluster zu erstellen, eine Buchkritik zu schreiben, die fünf wichtigsten Gegenstände zu malen und zu beschreiben oder eine Lieblingsfigur aus dem Buch genauer zu betrachten.

Ein weiterer Höhepunkt der Kinderbuchwoche war das Vorlesen aus Kinderbüchern an den unterschiedlichsten Orten in Marienloh. In Kleingruppen besuchten die Schüler die Vorleser beispielsweise in der Kirche oder vor dem Hühnerstall und lauschten den interessanten Geschichten. Die Marienloher Grundschüler durften in dieser Woche hautnah erfahren, dass das "Lesen wie fliegen in eine andere Welt ist."

gemeinsamer Bericht der Kinder der Klasse 4b

 


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